Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) 

Anne Wöstheinrich und Dorothea Tönnissen-Kramer
Weiterbildung-im-Hof GbR

I. Anwendungsbereich der AGB

  1. Die Anne Wöstheinrich und Dorothea Tönnissen-Kramer Weiterbildung-im-Hof GbR, Gesellschafter: Anne Wöstheinrich und Dorothea Tönnissen-Kramer, Hafenstraße 1, 48153 Münster, Telefon: 01702357066 (nachstehend bezeichnet: Weiterbildungsinstitut), führt vielfältige Veranstaltungen der Ausbildung, Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kunsttherapie (namentlich die Basisausbildung Kunsttherapie, Fachseminare und Aufbaukurse sowie Workshops) durch.
  2. Für die Rechtsgeschäfte zwischen dem Weiterbildungsinstitut und den Weiterbildungsteilnehmern und Weiterbildungsteilnehmerinnen (nachstehend bezeichnet als: Teilnehmer; aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers verzichtet, bei Geltung der verwendeten Personenbezeichnungen gleichermaßen für alle Geschlechter) gelten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).  
  3. Mit der Anmeldung des Teilnehmers zu einer von dem Weiterbildungsinstitut ausgeschriebenen Weiterbildungsveranstaltung gelten diese AGB als angenommen.
  4. Abweichenden Regelungen, insbesondere AGB des Teilnehmers, wird ausdrücklich widersprochen. 

II. Anmeldung und Vertragsschluss

  1. Vertragliche Grundlage der von dem Weiterbildungsinstitut abgehaltenen Weiterbildungsveranstaltungen im Sinne der Regelung zu Ziffer I.1. ist ein Dienstvertrag nach §§ 611 ff. BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien Abweichendes nicht schriftlich vereinbart wird.
  2. Die Anmeldung zu einer Weiterbildungsveranstaltung erfolgt in Textform (z.B. Brief, Telefax, E-Mail). Die Anmeldung stellt ein auf Abschluss eines Vertrags gerichtetes Angebot dar und ist mit Zugang bei dem Weiterbildungsinstitut verbindlich.
  3. Der Vertrag kommt mit Zugang einer Annahmebestätigung in Textform (z.B. Brief, Telefax, E-Mail) durch das Weiterbildungsinstitut bei dem Teilnehmer zustande.
  4. Anmeldungen werden regelmäßig in der Reihenfolge ihres Eingangs bei dem Weiterbildungsinstitut berücksichtigt. Kann eine Anmeldung nicht berücksichtigt werden, teilt das Weiterbildungsinstitut dies dem Absender der Anmeldung unverzüglich mit.
  5. Die Präsentation von Weiterbildungsveranstaltungen durch das Weiterbildungsinstitut im Katalog (z.B. Webseite, Flyer, Broschüren) stellt kein rechtlich verbindliches Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes dar (invitatio ad offerendum). 

III. Inhalt und Zweck des Vertrages 

  1. Die Teilnahme an einer von dem Weiterbildungsinstitut durchgeführten Weiterbildungsveranstaltung stellt keine Inanspruchnahme einer heilkundlichen Behandlung dar und ersetzt keine Therapie und gegebenenfalls ärztliche oder fachärztliche Behandlung. Soweit die Vermittlung therapeutischer und heilkundlicher Behandlungskompetenzen unter anderem das Erfahrbarmachen von Behandlungs- und Wirkungsweisen sowie eigener Heilungswirkungen beinhaltet, dient dies dem übergeordneten Zweck der Fortbildung.
  2. Der Leistungsinhalt der Weiterbildungsveranstaltung richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag zwischen dem Weiterbildungsinstitut und dem Teilnehmer. Die im Katalog (Webseite, Flyer, Broschüren) dargestellten Weiterbildungsinhalte verstehen sich als nicht verbindliche Leistungsbeschreibung. 
  3. Das Erreichen eines bestimmten beruflichen oder privaten Erfolges ist durch die Teilnahme an den von dem Weiterbildungsinstitut angebotenen Weiterbildungsveranstaltungen weder garantiert noch vereinbart. Die Voraussetzungen für den Erhalt von Zertifikaten ergeben sich aus den Vertragsregelungen der jeweiligen Weiterbildungsveranstaltung.
  4. Der Teilnehmer ist zu aktiver Mitarbeit verpflichtet. 
  5. Die vertraglichen Leistungen umfassen nur die unmittelbaren Lehrinhalte und das Lehrmaterial. Zusätzliche Leistungen wie Anreise, Übernachtung und Verpflegung sind nicht Bestandteil des Vertrages. 

IV. Vergütung

  1. Der Teilnehmer ist gegenüber dem Weiterbildungsinstitut zur Zahlung der vereinbarten Vergütung verpflichtet.
  2. Die Zahlung erfolgt vorbehaltlich abweichender Vereinbarung durch Überweisung auf das von dem Weiterbildungsinstitut unterhaltene Bankkonto oder per SEPA-Lastschriftmandat.
  3. Die Höhe der Teilnahmevergütung richtet sich nach dem Vertrag über die jeweilige Weiterbildungsveranstaltung. Preisangaben im Katalog (Internetpräsenz, Flyer, Broschüren) stellen lediglich Richtwerte dar. 
  4. Die Teilnahmevergütung ist regelmäßig vor Beginn der Weiterbildungsveranstaltung zu dem in der Rechnung benannten Termin zu zahlen. Sofern das Weiterbildungsinstitut dem Teilnehmer Ratenzahlung einräumt, ergeben sich die Höhe, die Anzahl und die Fälligkeit der Raten aus dem jeweiligen Vertrag. 

V. Widerruf, Rücktritt und Kündigung

  1. Dem Teilnehmer steht ein befristetes Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten dazu ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung. Die Widerrufsbelehrung ist nicht Bestandteil dieser AGB.
  2. Der Teilnehmer kann bei Weiterbildungsveranstaltungen, die für einen einzelnen Unterrichtstag, als zweitägige Veranstaltung oder für nicht mehr als zwei Unterrichtsmodule von ein bis maximal drei Unterrichtstagen (z.B. Wochenendmodule) ausgeschrieben sind, bis spätestens 14 Tage vor Beginn der Veranstaltung entgeltfrei und ohne Angabe von Gründen den Rücktritt vom Vertrag in Textform (Brief, Telefax, E-Mail) erklären. Hält der Teilnehmer diese Frist nicht ein, bleibt er zur Zahlung des vollen Teilnahmeentgelts verpflichtet. Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund nach § 626 BGB bleibt unberührt.
  3. Der Teilnehmer kann bei Weiterbildungsveranstaltungen, die für mehr als drei aufeinanderfolgende Unterrichtstage oder für mindestens drei Unterrichtsmodule von einem Unterrichtstag oder mehr ausgeschrieben sind, bis zu vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung ohne Angabe von Gründen in Textform (Brief, Telefax, E-Mail) den Rücktritt vom Vertrag erklären. In diesem Fall fällt eine Aufwandspauschale in Höhe von 40,00 € an. Hält der Teilnehmer diese Frist nicht ein, bleibt er zur Zahlung des vollen Teilnahmeentgelts verpflichtet. Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund nach § 626 BGB bleibt unberührt.
  4. Eine ordentliche Kündigung von Verträgen über Weiterbildungsveranstaltungen im Sinne der Regelung zu Ziffer V.2. mit Wirkung für die Zukunft ist nicht möglich. Hiervon unberührt bleibt das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund nach § 626 BGB.
  5. Beide Seiten können einen Vertrag über eine Weiterbildungsveranstaltung im Sinne der Regelung zu Ziffer V.3. mit Wirkung für die Zukunft ordentlich kündigen spätestens acht Tage nach dem Ende des zweiten Unterrichtstages bzw. des ersten Moduls zum Ende des nachfolgenden Monats. Eine spätere Kündigung ist nicht möglich. Im Fall einer Kündigung hat der Teilnehmer den Teil der Vergütung zu entrichten, der dem Wert der Leistungen bis zur Vertragsbeendigung entspricht. Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund nach § 626 BGB bleibt unberührt. 

VI.  Absage von Weiterbildungsveranstaltungen, Änderungen im Programm

  1. Das Weiterbildungsinstitut ist berechtigt, insbesondere bei einer nicht ausreichenden Anzahl von Anmeldungen, Weiterbildungsveranstaltungen abzusagen. Bereits gezahlte Entgelte werden in diesem Fall erstattet. Weitergehende Ansprüche (z.B. Verdienstausfall, Reisekosten, Unterkunftskosten) des Teilnehmers sind ausgeschlossen, außer im Fall vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens des Weiterbildungsinstituts oder seiner Erfüllungsgehilfen.
  2. Weiterbildungsveranstaltungen, die aufgrund einer Erkrankung eines Dozenten ausfallen, werden zu einem späteren Termin nachgeholt oder durch einen Vertretungsdozenten wahrgenommen. 
  3. Veranstaltungsort ist regelmäßig das Atelier im Hof, Hafenstraße 1, 48153 Münster. Ein Wechsel des Veranstaltungsortes sowie eine Änderung des Veranstaltungsformats, insbesondere von Präsenzveranstaltung zu digitalem Format (z.B. Zoom), die Verschiebung eines Weiterbildungstermins oder Änderungen im Ablaufplan oder Programm berechtigen nicht zum Rücktritt vom Vertrag oder zur Minderung des Entgelts, soweit die Änderungen unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls zumutbar sind. 

VII. Ausschluss von der Teilnahme

  1. Das Weiterbildungsinstitut ist berechtigt, einen Teilnehmer in besonderen Fällen von der Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen auszuschließen, wenn durch das Verhalten des Teilnehmers ein ordnungsgemäßer Ablauf der Weiterbildungsveranstaltung nicht gewährleistet ist oder sonstige Vertragsverstöße vorliegen, die einen Ausschluss rechtfertigen.
  2. In diesem Fall bleibt der Teilnehmer zur Zahlung des vollen Teilnahmeentgelts verpflichtet. Der Teilnehmer ist berechtigt nachzuweisen, dass dem Weiterbildungsinstitut durch den Ausschluss des Teilnehmers im Sinne der Regelung zu Ziffer VII.1. kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. 

VIII. Haftung

  1. Die Haftung des Weiterbildungsinstituts für Schäden, insbesondere für solche aus Unfällen, Beschädigungen, Verlust oder Diebstahl, ist ausgeschlossen, es sei denn, dass der Schaden auf einem vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhalten des Weiterbildungsinstituts oder seiner Erfüllungsgehilfen beruht.
  2. Der Haftungsausschluss gilt nicht für Ansprüche aus der Verletzung von Körper, Leben und Gesundheit sowie der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.

IX. Urheberrecht

  1. Sämtliche von dem Weiterbildungsinstitut bereitgestellten Materialien, insbesondere Unterlagen, Ausschreibungstexte, Lichtbilder und Seminardarstellungen unterliegen dem Urheberrecht. Sie werden dem Teilnehmer ausschließlich zum persönlichen Gebrauch überlassen. Weitergehende Nutzungsrechte werden nicht übertragen.
  2. Der Teilnehmer ist insbesondere nicht berechtigt, Materialien im Sinne der Regelung zu Ziffer IX.1. vor, während oder nach der Weiterbildungsveranstaltung zu vervielfältigen, weiterzugeben oder sonst Dritten zugänglich zu machen. Nicht benötigte Materialien sind an das Weiterbildungsinstitut zurückzugeben.

X. Verschwiegenheit

  1. Der Teilnehmer verpflichtet sich, während und nach der Weiterbildungsveranstaltung Stillschweigen über personenbezogene Daten sowie persönliche Informationen, insbesondere Gesundheitsdaten bezüglich anderer Teilnehmer zu bewahren, von denen er im Zuge der Weiterbildungsveranstaltung Kenntnis erlangt.
  2. Das Weiterbildungsinstitut ist zur Verschwiegenheit verpflichtet über sämtliche vertraulichen Umstände des Teilnehmers, namentlich personenbezogene Daten sowie persönliche Informationen, die ihm im Zuge von Weiterbildungsveranstaltungen bekannt werden. Ausgenommen sind gesetzliche Offenbarungspflichten.

XI. Schlussbestimmungen

  1. Zwischen den Vertragsparteien gilt ausschließlich deutsches Recht. Die Gerichtsstandsmitteilung gilt für Weiterbildungsklienten aus dem In- und Ausland.
  2. Gerichtsstand für alle Auseinandersetzungen der Parteien ist Münster.

Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB steht bei Fernabsatzverträgen, d.h. bei Verträgen, die unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (wie z.B. Brief, Telefon, E-Mail oder Internet) geschlossen wurden, ein Widerrufsrecht zu.


Widerrufsbelehrung

1. Widerrufsrecht 

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, die Anne Wöstheinrich & Dorothea Tönnissen-Kramer Weiterbildung-im-Hof GbR, Hafenstraße 1, 48153 Münster, Telefon:01702357066, e-mail: weiterbildung-atelier-im-hof-muenster@posteo.de, mittels eindeutiger Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, per Telefax oder per E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

2. Folgen des Widerrufs 

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich eventuell entstandener Lieferkosten, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrages bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass Dienstleistungen/Veranstaltungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen oder beginnen die von Ihnen gebuchten Dienstleistungen/Veranstaltungen während der Widerrufsfrist, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der in der Summe dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrages unterrichten, bereits in Anspruch genommenen Dienstleistungen/Veranstaltungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen/Veranstaltungen entspricht.

Ende der Widerrufsbelehrung